Erzähle deine Marke: Storytelling für Interior Designer:innen

Gewähltes Thema: Fesselnde Markennarrative für Innenarchitekt:innen entwickeln. Willkommen auf deiner kreativen Spielwiese für Worte, Materialien und Emotionen. Hier verbinden wir Räume mit Sinn, und Sinn mit einer unverwechselbaren Stimme. Lies mit, lass dich inspirieren und abonniere, wenn du deine Marke mit einer starken Erzählung sichtbarer machen willst.

Warum Markennarrative im Interior Design wirken

Psychologie der Raumwahrnehmung

Menschen erinnern Erlebnisse, nicht nur Bilder. Eine Markenerzählung aktiviert Emotionen, ordnet Details und verknüpft Farben, Licht und Material mit Bedeutung. So wird aus einer schönen Küche ein Ort der Geborgenheit – und aus deinem Studio eine Haltung.

Vom Moodboard zur Markenhandlung

Moodboards zeigen Stimmung, eine Erzählung gibt Richtung. Wenn du Motive wie Ruhe, Leichtigkeit oder urbane Energie konsequent durch Texte, Materialien und Rituale führst, entsteht eine Handlung, die Kund:innen intuitiv verstehen und weitererzählen.

Die Bausteine deiner Markenstory

Archetyp und Positionierung

Wähle einen Archetyp, der zu deiner Haltung passt: Kurator:in der Ruhe, Pionier:in des Lichts oder Erzähler:in der Details. Diese Entscheidung lenkt Materialien, Formensprache und Worte – und hilft, Projekte mit klarer Identität zu präsentieren.

Stimme und Tonalität

Schreibe, wie du gestaltest: präzise, taktil, sinnlich. Vermeide leere Superlative und nenne stattdessen konkrete Qualitäten. Eine konsequente Tonalität über Website, Präsentationen und E-Mails hinweg verankert Vertrauen und macht deine Handschrift unverkennbar.

Visuelle Semantik – Material als Metapher

Materialien erzählen mit: geölte Eiche für Erdung, Messing für Wärme, Kalkputz für Ruhe. Benenne bewusst, warum ein Stoff gewählt wurde. So wird jedes Detail zum Satz in deiner Geschichte, statt nur zum dekorativen Element im Bild.

Fallgeschichte: Das Stadtdach wird zum Ruhepol

Ausgangslage und Konflikt

Ein Paar wünschte sich einen Rückzugsort über einer lärmintensiven Straße. Viele Lösungen waren technisch möglich, doch die Frage blieb: Wie fühlt sich Ruhe hier wirklich an? Das war der Anfang der Markenerzählung „Stille über der Stadt“.

Content-Formate, die deine Story tragen

Formuliere zu jedem Projekt ein kurzes Manifest mit Ziel, Konflikt und Lösung. Drei klare Sätze genügen, um Leser:innen in die Handlung zu ziehen und Bilder zu verankern. Bitte deine Community, das Manifest zu kommentieren oder weiterzuentwickeln.

Content-Formate, die deine Story tragen

Gliedere Veränderungen in Kapitel wie Licht, Akustik, Wegeführung. Erkläre nicht nur das Ergebnis, sondern die Entscheidung dahinter. So lernen Kund:innen deine Denkweise kennen – und entscheiden sich bewusster für deine Arbeitsweise.

Social Media als Bühne der Markenerzählung

Instagram-Karussell als Storyboard

Nutze Frame eins als Hook mit dem Leitmotiv, Frames zwei bis vier als Konflikt und Entscheidung, den Abschluss als Gefühl. Bitte Leser:innen, ihren Lieblingsmoment zu kommentieren. So entsteht Interaktion, die deine Erzählung weiterträgt.

Kurzvideo mit dramaturgischem Bogen

Baue Kurzvideos wie Mini-Filme: Stimmung, Frage, Wendepunkt, Auflösung. Kombiniere Handgeräusche, Stoffe in Nahaufnahme und kurze Texteinblendungen. Lade Zuschauer:innen ein, das Video zu speichern, wenn es die gewünschte Stimmung trifft.

LinkedIn als Bühne der Haltung

Teile Prozessnotizen, Skizzenentscheidungen und kleine Fehlversuche als Lernmomente. Haltung schafft Vertrauen. Frage nach Erfahrungen deiner Community, um Resonanz zu sammeln und deine Narrative mit realen Stimmen anzureichern.

Worte treffen Material: Copywriting für Interior Brands

Ein Claim benennt den Kern, ein Subclaim konkretisiert das Wie. Prüfe beides an echten Projekten: Klingt es glaubwürdig in deinem Portfolio? Bitte deine Follower um Feedback und lade sie ein, Favoriten zu wählen.

Worte treffen Material: Copywriting für Interior Brands

Statt „luxuriös“: beschreibe Temperatur, Gewicht, Reflexion. Worte wie warm, gedämpft, griffig lassen Leser:innen die Oberfläche fühlen. So wächst die sinnliche Dichte deiner Marke, ohne in Floskeln zu verfallen.
Etabliere wöchentliche Fragen, etwa „Detail der Woche“. Bitte um Assoziationen und Erinnerungen. So sammelst du Worte, die Kund:innen tatsächlich benutzen – wertvolles Material für Claims, Prozessbeschreibungen und Präsentationen.

Community und Feedback in die Story einweben

Lauracarlingart
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